17. Tag

Vancouver

Skyline
Blick vom Stanly Park

Historie

Vor zweihundert Jahren war das Gebiet von Vancouver mit dichtem Urwald bedeckt. Hier lebten mehr als 5.000 Indianer. Als die Europäer auf ihren Reisen begannen, bessere Wege zu anderen Ländern zu erkunden, veränderte sich diese Lage. Juan Perez war der erste weiße Mann, der in British Columbia gesehen wurde. Aber auch Kapitän James Cook und seine Begleitung erforschten das Land. Sie tauschten Metallwaren gegen Pelze und machten durch den Verkauf gute Gewinne.

An der Entwicklung der Geschichte von British Columbia und Vancouver hatten auch bedeutende Forscher im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert großen Anteil. Zum Beispiel: 1792 segelte Kapitän George Vancouver um das Cap der guten Hoffnung über den Indian Ozean um das Gebiet der Vereinigten Staaten, Mexiko und den Weg nach Alaska zu erforschen und Simon Fraser, der erste weiße Mann, der zu Fuß in British Columbia 150 Meilen innerhalb der Provinz erforschte.

Im Jahre 1821 errichtete die Hudson's Bay und North West Companies in Vancouver und Washington einen Handelsplatz, der eine Flut von Siedler und Händler in dieses Gebiet zog. Diese Überflutung mit Menschen zwang die Hudson's Bay und North West Companies weitere Handelsposten aufzubauen und für Siedlungen zur Unterbringung der Menschen zu sorgen. Es wurde das Fort Langley im Jahre 1827 und das Fort Camosun (Fort Victoria) im Jahre 1843 errichtet. Drei Jahre nach der Errichtung des Fort Camosun wurde der Oregon Staatsvertrag geschlossen, der die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada, in diesem Gebiet, auf den 49. Breitengrad festlegte. Hiermit erhielt British Columbia das Eigentumsrecht an allen Vancouver Inseln.

Im Jahre 1858 begann der Goldrausch. Er brachte mehr als 25.000 Goldsucher in das Gebiet. Dadurch entstanden kleine Siedlungen mit Geschäftsvierteln. Goldwaschen war wichtig, aber Durstlöschen war ein Geschäft und es entmutigte die Männer dieses in den nahegelegenen Städten zu tun, wo Antialkoholiker lebten. Es kam John Deighton "Gassy Jack". Der löste ihre Probleme durch die Errichtung derartiger Einrichtungen im Jahre 1867. Lange bevor andere Companies sich hier mit Holzfällern niederließen.

Im Jahre 1862 bauten John Morton, William Hagelkorn und Samuel Brighouse, genannt "Die drei Greenhorns" eine Hütte. Stall und Brennofen sind jetzt das Marine Building an der Burrard Straße, zum Zweck der Herstellung von Ziegeln. 1865 baute Kapitän Edward Stamp ein Sägewerk nahe der Dunlevy Allee. Zwei Jahre später schneiden seine Dampfsägen mehr als 30.000 Fuß Bauholz einem Tag. Dieses brachte eine dramatisch abnehmende Arbeitslosigkeit und führte zur Gründung neuer Dörfer am Burrard Inlet (Eingang). Daher konnten Menschen an einem so ablegen Ort arbeiten. Am 6. April 1886 wurde Granville als Stadt vereinigt. William Van Horne, General Manager der Canadian Pacific Railway, wählte persönlich den Namen Vancouver "Würde und Bedeutung". Am 13. Juni 1866 forderte ein verheerendes Feuer ein Unzahl von Opfer und vernichtend bis zu 1.000 Gebäude in einer Zeit von 45 Minuten. Mutig begannen die Bürger mit dem Wiederaufbau und benutzten Ziegel statt Holz für den Bau.

Vancouver hat so manche atemraubende Naturschönheit. Gewaltige schneebedeckte Berge, geschmückt durch alte Wälder, die sich zum funkelnden blauen Pazifik hinabneigen. An einer ausgedehnte Küste liegt eine fortschrittliche Weltbürgerstadt, sauber und schön. Hier kann man am Morgen Golfen, den Nachmittag segelnd verbringen, ein elegantes Dinner auf einer Bergspitze einnehmen, dann manche Nacht skilaufend, hoch oberhalb der Stadt, die Lichter bestaunen. Hier sind so manche der atemraubenden Naturschönheiten. Vancouver hat dieses alles.

Großvancouver Überblick

Großvancouver besteht aus mehrere Gemeinden mit gutem Farmland in Delta und Langley, wilde Berggipfel und Hügel an der Pazifiknord- und westküste. Es ist auch Stadt an der Sonne, einen Badestrand in White Rock, hat das freundliche Pionierbewustsein von Surrey und Fort Langley, die Zufriedenheit der Fischer von Richmond, die Erinnerung an die Holzfäller von Port Coquitlam, die Häfen Coquitlam und Moody; die Seen und Parks von Burnaby, die maritime Vergangenheit von New Westminster. Aktivitäten sind hier grenzenlos und Traditionen des 19. Jahrhundert begegnen einem überall.

In der Weltmetropole Vancouver stehen Unternehmungen an der Küste und im Gebirge in einem Zusammenhang. Dieses ist der Grund, daß sich in diesem Gebiet unterschiedliche Beförderungsarten entwickelten. Vom Geschäftsviertel am Hafen erschließen Hubschrauber und Gleitboote das Gebiet für Sightseeing-Touren in das Gebirge und zu den Inseln. Eine schnelle Verbindung der Downtown mit entfernten Bereichen ist der Sky Train. Er schwebt über dem Verkehr. Seebusse verbinden das nördliche Vancouver mit der Downtown. Die Fähren zur Stadt Victoria und zu den bezaubernden Golfinseln auf Vancouver Island empfangen Sie mit gastfreundlichem Service während Katamarane mit höchster Geschwindigkeit von Vancouvers Downtown nach Victoria und Nanaimo gleiten. Fischerboote, Jachten und Ozeanlinienschiffe vollständigen die Möglichkeiten. Aquabusse setzen über die ruhige Wasserstraßen des False Creek.

Manche Städte schauen eifersüchtige auf das Grün wie auf Vancouvers angenehme Temperaturen. Man steige auf zu phantastischen Parks und schönen Gärten, wo der Geist der Natur dauernd spürbar ist. Pioniere schufen den 10 ha großen Stanley Park. Er ist eine sagenhafte Küstenoase nahe der Downtown. Überwiegend bietet der Park aufregende bunte Blumen. Natürliche Wasserspiele sind ein wichtiger Teil im Leben von Großvancouver. Seine vielen Sandstrände bieten Genuß und Aufregung.

Vancouver Statistik
Landfläche
13,1 km2
Bevölkerung
Vancouver City 543.871
Groß Vancouver 1.831.665
Frauen 930.860
Männer 900.805
Groß Vancouver nach Muttersprache
Zählung von 1996
Englisch 1.197.962 65,40 %
Chinesisch 245.489 13,40 %
Punjabi 70.021 2,90 %
Deutsch 34.892 1,90 %
Tagalog (Filipino) 24.087 1,32 %
Französisch 24.062 1,31 %
Italienisch 19.024 1.05 %
Spanisch 17.189 0,94 %
Vietnamesisch 14.115 0,77 %
Polnisch 13.709 0,75 %
Niederländisch 11.632 0,64 %
Portugisisch 8.127 0,44 %
Ukraninisch 6.328 0,35 %
Griechisch 5.474 0,30 %
Arabisch 4.266 0,23 %
Andere Sprachen 35.108 7,38 %
Es ist schwer, sich nicht zu fühlen wie ein Kind in einem Süßwarenladen, wenn man Gast von Großvancouver ist. Egal, ob man über die Klippen im Leuchtturm-Park wandert, die Schächte der Kupferminen des Bergbaumuseum befährt oder abschließend das Panorama des Squamish Highway von der eindrucksvollen Horseshoe Bay (Hufeisen Bucht) entlang der Küstenlinie genießt. Man ist beeindruckt. Vielleicht entspannt man sich inmitten der Größe und genießt das Gefühl im Himmelreich auf Erden zu sein. Entscheidungen...Entscheidungen!
Wenige Minuten von der Downtown erreichen Draufgänger und Prickelnsuchende die Cypress Bowl, Grouse Mountain und Mount Seymour. Reiten, Paragleiten, Sightseeing und aufregende Skihänge sind einige Betätigungen die man erwarten kann. Whistler´s und Blackcomb´s Skipisten liegen nördlich. Whitewaterrafting- und Kajakexpeditionen werden zunehmend angeboten. Wandern und Radeln auf Waldwegen führt in erfreulich ruhige Gebiete, wo Vögel jagen und die Luft rein und klar ist.