Chemainus

Das Chemainus Tal ist eine der ältesten europäischen Siedlungen auf Vancouver Island in dem im Jahre 1850 die ersten Siedlern eintrafen und Ackerbau wie auch Holzwirtschaft betrieben. Bald danach, 1862, bauten die neu Bewohner, an der Ostseite der Stadt, ein kleines mit Wasser angetriebenes Sägewerk. Dieser Ort war der erste an dem Kupfer gefördert wurde. Heute es ist hier der Ort, im Nordwesten Amerikas, an dem die längste Zeit Holz produziert wird. In der Nähe, in der Chemainus Horseshoe Bay, ist der älteste Seehafen an Kanadas Westküste. Es wird hier hauptsächlich Holz verladen. Im Sommer besucht die kanadische Marine häufig diesen Hafen.

Seit 100 Jahren, bis 1983, war Chemainus eine "Industrie" Kleinstadt. Sie war stolz, eines der Welt größten Sägewerks zu beherbergen. Als diese Fabrik geschlossen wurde, glaubten einige, das Ende der gewerblichen Lebensfähigkeit der Stadt sei nahe.

Aber Träume, Phantasie und Energie der Bürger von Chemainus schufen neues Leben und gaben der Stadt eine neues Gesicht. Die Stadt verwandelte sich in Kanadas größte Freiluft-Kunstgalerie, in der die Geschichte, die Menschen und die Zukunft dargestellt werden. Hierdurch gewann Chemainus Ansehen und wurde ein positives Beispiel für die Wiederbelebung mancher nordamerikanischer Gemeinde.

Bei einem Rundgang durch den Ort viel die gute Gestaltung und die große Zahl der Besucher auf.
Hier ein kleiner Eindruck von über 30 Wandbildern

Rundgang durch den Ort
Heritage Square