Barkerville

Eine Goldgräberstadt aus dem 19. Jahrhundert.

Gold wurde zuerst am Williams Creek entdeckt, an einer Stelle oberhalb des Black Jack Canyon, südlich des späteren Dorfs Barkerville. Eine Stadt entstand um dieses Goldfeld herum und rasch wurde der ganze Boden meilenweit durchwühlt. Aber der Boden oberhalb des Canyon war goldarm und es dauerte nicht lange, bis der Williams Creek den Spitzname "Humbug" (Schwindel) Creek erhielt.

Billy Barker, ein Welshman, der seinen Blick für Gold im kalifornischen Goldrausch von 1849 geschärft hatte, glaubte das Gold müßte unterhalb des Black Jack Canyon zu finden sein, aber tiefer als im Goldfeld. Er gründete eine Gesellschaft von Minenarbeiter und im Jahre 1862 war der erste Schacht gegraben. Aber er zahlte sich nicht aus. Barker grub weitere Schächte und der dritte Schach brachte Erfolg. Es war in 52 Fuß (17 m) Tiefe, im dritten Schacht der Barker & Co Gesellschaft, wo man eine ergiebige Goldader fand. Der Rest ist, wie man sagt, Geschichte.

Im daraufhin einsetzenden "Cariboo Goldrush" wurde Barkerville für kurze Zeit die größte Stadt westlich von Chicago und nördlich von San Francisco. Als das Goldvorkommen erschöpft war, wurde aus Barkerville eine Geisterstadt.

Die Provinz British Columbia übernahm 1958 die Geisterstadt und machte daraus einen historischen Ort, in dem das geschichtliche Erbe gepflegt wird.

Nirgendwo sonst in Kanada findet man einen besser erhaltenen Ort aus der Goldgräberzeit, noch dazu an authentischer Stelle. Über 60 Gebäude wurden originalgetreu restauriert. Zeitgenössisch gekleidete Bewohner agieren wie in einem Westernfilm. Das zum Goldwaschen konstruierte Wasserrad läuft wie früher. Wer möchte, kann selber, im Souveniershop Eldorado, Goldwaschen mit Erfolgsgarantie buchen.

Für uns war der Besuch sehr interessant.

Rundgang mit Bildern:

Um 13:10 Uhr, bei km 3.003, setzten wir die Fahrt fort und trafen bei km 3.085 wieder auf den Hw. 97.
15:45 Uhr, bei km 3.165, lag rechts am Hw. 97 der Mc Leese Lake mit einem Rastplatz. Unsere Freude war groß als wir, auf einer schwimmenden Plattform, Kinder mit Vergnügen schwimmen sahen.

Mc Leese Lake

Das Schauerwetter hatte uns verlassen, die Sonne schien und es war sommerlich warm.
Wir steuerten den Cache Creek Campground, 3 km nördlich von Cache Creek, an. Als wir diesen nach langem Suchen nicht fanden, erhielten wir von Einheimischen die Auskunft, daß dieser Platz im Frühjahr 2001 geschossen worden sei.
Ein Campground links an der Straße, direkt nach der Einmündung des Hw. 97 in den Hw. 1, machte keinen einladenden Eindruck. Wir fuhren weiter zum Juniper Beach PP. Dieser Platz war voll belegt, Labor Day.

Gegen 19:45 Uhr, bei km 3.487, erreichten wir den Campground Steelhead PP, 45 km westlich von Kamloops.