21. Tag

Wohnwagenstation Fraserway

Mon 25. 08. 03 vom Whitehorse Hi-Country Rv Park (Priv) zur Wohnwagenstation Fraserway.

Nach der Reinigung und Betankung des Wohnmobils fuhren wir zur Wohnwagenstation Fraserway und gaben das Wohnmobil zurück. Die Prüfung und Durchsicht des Fahrzeugs ergab keine Beanstandungen.

Zum Beginn der Reise sind wir mit dem Kilometerstand 38.330 km abgefahren, bei der Rückgabe betrug der Tachostand 42.345 km. Unsere gesamte Fahrstrecke war somit 4.015 km. Nach der Buchung hatten wir für 20 Tage je Tag 160 km frei das sind 3.200 km. Da wir schon mehrmals bei Fraserway ein Wohnmobil gebucht hatten, bekamen wir zusätzlich 500 Freikilometer. Damit hatten wir 315 km überzogen und mußten hierfür 91,35 + 7% GST=6,39 insgesamt 97,74 CAD bezahlen. Wir konnten feststellen: Die sehr schöne und erlebnisreiche Reise mit dem Wohnmobil war ohne jegliche Probleme damit hier beendet.

Fraserway brachte uns dann mit unserem Gepäck zu dem gebuchten River View Hotel.

Whitehorse River View Hotel

Das Hotel liegt an der Ecke First Avenue und Wood Street.

Die Mitarbeiter am Empfang sprechen neben englisch auch französisch, deutsch, italienisch und spanisch.
Das Haus bietet::
• Helle und geräumige Zimmer mit Bad
• Raucher- und Nichtraucherzimmer
• Zimmerservice (vom Clint's Pfannkuchen Haus und der Backwater Lounge)
• Kabel- TV mit Fernbedienung
• Kaffeemaschine mit Kaffeepräsent
• Föhn
• Telefon
• Raum für ein Haustier
• 24-Stunden Internetzugang in der Cyber-Lobby
• Münzwasch- und Trockenautomaten
• Geheizte Parkplätze im Hause
• Freie Gepäckaufbewahrung für Gäste
• Airporttransfer (Reservierung nötig, ein Weg $5,00 pro Person)

Fußläufige Entfernung zu alle Hauptattraktionen
• die nächste das MacBride Museum
• wenige Minuten bis zur "Log Church" & "Log Skyscraper"
• 1 Block bis zum Varietétheater "Frantic Follies"
• 2 Blöcke bis zur Hauptbank

Wir waren mit der Unterbringung, dem Frühstück und auch dem Essen gut zufrieden.

Gleichwohl haben wir zum Abendessen den Italiener "Giorgio's Cuccina" auf der Jarvis Street besucht. Die Küche ist sehr zu empfehlen, aber auch nicht billig.

22. Tag

Whitehorse River View Hotel

Die 26. 08. 03 10:00 wurden wir vom Whitehorse River View Hotel zur Whitehorse Flughafen gebracht.

Der Abflug vom Whitehorse Flughafen sollte um 12:40 Uhr erfolgen Mit einer Zwischenlandung in Anchorage (Alaska) dann nach Frankfurt.

Unsere Maschine landete, von Frankfurt kommend, sehr pünktlich etwa gegen 12:15 Uhr. Etwa 15 min nach der Landung trat der Flugkapitän an das Mikrofon und teilte mit, daß bei der Landung ein Vogel in ein Triebwerk geraten sei. Er könne erst wieder Starten, wenn ein Fachmann von Boing das Triebwerk geprüft bzw. repariert habe. Er werde mit Boing telefonieren und klären ob Ingenieure in Whitehorse diese Aufgabe übernehmen könnten oder ob ein Ingenieur von Boing aus Anchorage kommen muß. Nach etwa 30 bis 40 Minuten werde es eine weitere Information geben.

Da die Passagiere die Sicherheitskontrollen bereits passiert und die Bordkarten erhalten hatten, warteten wir auf weitere Informationen in dem Sicherheitsbereich. Nach etwa 2 Stunden, gegen 14:30 Uhr, brachte das Bordpersonal Getränke und Schnittchen zur Versorgung der Wartenden. Weitere Informationen konnten sie aber nicht geben.

Gegen 15:30 Uhr sprach ich eine Stewardeß des Bodenpersonals an und bat um Informationen. Da keiner vom Bodenpersonal Deutsch sprach bekam ich in englischer Sprache eine Information die ich nicht verstehen konnte. Ein Fluggast, der gutes Englisch sprach übersetzte die Information. Danach sollte ein Ingenieur aus Anchorage kommen.

Nach dieser Information war zu vermuten, daß die Maschine an diesem Tage wohl nicht mehr starten würde.

Gegen 16:30 Uhr kam dann in englisch eine Durchsage, daß heute kein Start mehr erfolge. Es wurden Hotel- und Verpflegungsgutscheine ausgegeben. Mit Glück hatte ich gegen 17:00 Uhr diese Gutscheine erhalten und war auf dem Wege zum Bus des Whitehorse River View Hotel als die erste Durchsage in deutscher Sprache mit der Information, daß der Flug heute nicht stattfindet und Hotel- und Verpflegungsgutscheine ausgegeben werden.

Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder in unserem Whitehorse River View Hotel an.

23. Tag

Whitehorse River View Hotel

Mit 27. 08. 03 07:00 wurden wir wieder vom Whitehorse River View Hotel zur Whitehorse Flughafen gebracht.

Nach erneutet Sicherheitskontrolle bestiegen wir mit den Bordkarten vom Vortage das Flugzeug. Bei der Aushändigung der Bordkarten war uns gesagt worden, daß die Platznummern erst für den Flug ab Anchorage gelten. Gegen 8:15 Uhr startete die Maschine.

In Anchorage angekommen und nach Erfüllung der Formalitäten, warteten wir etwa 90 Minuten und bestiegen danach wieder das Flugzug und nahmen die Plätze entsprechend der ausgehändigten Bordkarten ein.

Als fast alle Passagiere eingestiegen waren, kam ein Paar und beanspruchte unsere Plätze. Ein Vergleich der Platznummer auf den Bordkarten zeigte, daß diese Plätze zweimal vergeben waren.

Dann erschien eine Stewardeß des Bodenpersonals und sagte mir in englischer Sprache etwas, von dem ich, wegen des für mich ungewöhnlichen Slang, kein Wort verstand. Meine Bitte, doch in deutscher Sprache zu informieren, konnte sie nicht folgen. Nach einer von mir beobachteten Ansprache einer Stewardeß des Bordpersonals kam die Dame zurück und wiederholte in englischer Sprache, mit dem für mich ungewöhnlichen Slang, die selbe Aktion, wobei bei mir jetzt, wegen der Art des Auftretens, der Eindruck entstand, es mit einem Zerberus zutun zu haben. Da das deutschsprechende Paar, daß die Plätze beanspruchte, mit zuvor gesagt hatte, daß die Bordkarten in Whitehorse und in Anchorage zweimal vergeben worden seien und ich uns nicht unvorhersehbaren weiteren Problemen aussetzen wollte, nahmen wir Plätze ein, die im hinteren Bereich noch nicht belegt waren.

Nach dem Start stellten wir fest, daß wir in einer Raucherzone saßen und die Sitznachbarin meiner Frau eine Kettenraucherin war. Ich stellte einen sehr starken Lärm der Triebwerke fest, den ich wegen einer Hörschädigung keine 13 Stunden, ohne einen weiteren Schaden zu befürchten, nicht ertragen konnte.

Da meine Frau wegen einer starken Migräne die Rauchbelästigung und ich wegen einer Hörschädigung den Lärm auf diesen Plätzen, ohne Schäden zu befürchten, nicht ertragen konnten, trug ich diese Befürchtungen dem Bordpersonal vor.

Das Bordpersonal verhielt sich vorbildlich. Es zeigte Verständnis und stellte uns die für das Bordpersonal vorgesehenen Ruhesitze zu Verfügung.

Nach diesen Erlebnisse landeten wir dann am Don 28. 08. 03 10:50 Uhr in Frankfurt und fuhren mit der DB nach Herdecke.

Damit war eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise durch den" Wahren Norden" Kanadas zu Ende.