15. Tag

Mayo Five Mile Campground (Gov.)

Die 19. 08. 03, bei km 2.813 fuhren wir vom Mayo Five Mile Campground (Gov.) ab, mit dem Ziel Tatchun Lake Campground (Gov).

Bei km 2.870 trafen wir wieder auf den Klondike Highway.

Bei km 2.881 lag die Abzweigung zum Ethel Lake Campground (Gov.).

12 Plätze, Bootsrampe.

Eine enge schmale Straße führt, Richtung Windy, nach 24 km zum Ethel Lake Campground. Der See bietet Gelegenheit zum Fischen von Seeforelle und Northern Pike. Die Straße führt über einige Höhen, die mit alpinen Fichten bewachsen sind. Dieses ist ein guter Bereich für Elche.

Bei km 2.939 ist die Abzweigung, die in das Zentrum von Pelly Crossing führt, erreicht.

Pelly Crossing

Der Name Pelly wurde 1840 von dem Entdecker Robert Campbell nach Namen eines Präsident der Hudsons Bay Company vergeben, der Pelly River bekam später, durch Inspektor John Moodie der Mounted Police, die Bedeutung einer Überlandverbindung von Edmonton in das Klondike. Die Yukon Field Force marschierte, zur Verstärkung im Yukon, von Glencra B. C. 500 Meilen zum Pelly River.


Informationszentrum

Pelly Crossing war ursprünglich, beim Bau des Klondike Highways, ein Fährübergang zum Lager der Bauarbeiter. Die wirtschaftliche Grundlage des Ortes entfiel mit der Fertigstellung des Highways 1950. Danach gewann es eine neue Bedeutung für den Lebensraum der Selkirk First Nation. Die Leute der First Nation ließen sich in der Nähe des alten Fort Selkirk am Yukon River wieder nieder. Aber der Highway führt am Fort Selkirk vorbei und der Ort ist praktisch abgeschnitten. Die Selkirk First Nation kam nach Pelly Crossing als Versorgungsstation zurück und ist ander Verwaltung des Gebietes beteiligt.

Die Selkirk First Nation

Pelly Crossing ist der Lebensraum der Selkirk First Nation, die zur Nord Tutchonekultur und Sprachgruppe gehört und Mitglied im Northern Tutchone Council ist. Die Nord Tutchone gehören zur Athapaskan-Sprachfamilie. Im April 1999 waren 483 Mitglieder der Selkirk First Nation registriert, von denen 200 in anderen Orten leben. Der Selkirk First Nation Council ist für die Verwaltung zuständig.
Pelly Crossing bekam, nach der Fertigstellung des Klondike Highways 1950, immer mehr Versorgungsfunktion für die Selkirk First Nation. Früher lebten die Nord Tutchone hauptsächlich im Fort Selkirk und wanderten, je nach Jahreszeit, auch in das Gebiet um Minto zum Jagen, Trappern, Fischen und Sammeln. Mit der Fertigstellung des Klondike Highways, zogen die Fort Selkirk Leute nach Minto. Als Minto aufgegeben wurde, zogen einige Leute nach Pelly, andere nach Mayo und manche nach Whitehorse. Die Selkirk First Nation Leute sind nahe verwandt mit der Nord Tutchone-Gruppe den Na-cho Ny'a'k Dun und der Little Salmon/Carmacks First Nations. Manche stammen von den benachbarten Süd Tutchone ab. Die Leute in dem Gebiet folgten den traditionellen Mythen der Crow- und Wolfsymbole. Zur Tradition gehört auch das Potlatch.

Fort Selkirk war der Ort, an dem der Hudson's Bay Forscher Robert Campbell 1840 eine Pelzhandelsstation errichtete. Das Fort wurde später durch die Küsten Tlingits abgebrannt. Es wurde 1850 am gleichen Ort wieder aufgebaut. Heute ist Fort Selkirk ein wichtiger historischer Platz. Er wird von der Selkirk First Nation und der Regierung des Yukon gemeinschaftlich verwaltet. Manche Selkirk First Nation Mitglieder sind durch Jahresverträge beschäftigt und restaurieren und pflegen Grund und Boden sowie die Gebäude dieses Ortes.

In jüngster Zeit war die Tätigkeit der Selkirk First Nation darauf ausgerichtet, den Ort wieder herzustellen und wieder zu beleben, um seine traditionelle Kultur und Geschichte mit den verbunden Probleme zu vermitteln. Ein Lagerhaus und ein Museum, das die Kultur darstellt, wurden eingerichtet. Traditionelle Aktivitäten wie im Sommer Fischcamps und Wintercamping werden im Programm der First Nations geboten. Selkirk First Nations Leute sind, mit anderen First Nations des Yukon, aktiv an der Aufführung traditioneller Lieder, Tänze und Geschichten, beteiligt.

Die Selkirk First Nation unterzeichnete, bei einer Zeremonie in Minto, im Sommer 1997, eine Landrechts- und Autonomievereinbarung. Die First Nation wird mitwirken bei Planungen in ihrem traditionellen Territorium und bei der Verwaltung der Fisch- und Wildnisgebiete. Besondere Verwaltungsgebiete werden im Gebiet des Ta'Tla Mun Lake, L'hutsaw Wetland Schutzgebietes und des McArthur Wildlife Sanctuary eingeführt. Der Ort Fort Selkirk wird von der Selkirk First Nation und der Yukon Regierung gemeinschaftlich beplant und verwaltet.

Fort Selkirk

Die natürliche Umgebung


1 Fort Selkirk

Einleitung

Fort Selkirk, mit seiner Lage knapp nördlich der Mündung des Pelly in den Yukon River, ist geprägt durch sehr kalte und trockene Winter sowie durch milde und gemäßigte Sommer. Die niedrigste Temperatur, die jemals hier gemessen wurde, betrug 64º Celsius unter Null. Im Sommer klettert das Thermometer nur selten über 20°.

Temperaturextreme spielten bei der geologischen Entwicklung der Gegend eine wichtige Rolle. In drei Eiszeiten, während derer die Gegend um Fort Selkirk mit Eispanzern überzogen war, brachen Vulkane unter dem Eis aus. Ein Gemenge aus geschmolzenem Felsen und Eis schuf die markanten Basaltsteilabbrüche am Nordufer des Yukon gegenüber von Fort Selkirk. Geologen nehmen an, daß der letzte Ausbruch des Volcano Mountain („Nelruna" in der Sprache der Nord Tutchone) vor mindestens 4.200 Jahren stattfand. Auf diesen frühzeitlichen Ausbruch wird in den mündlich überlieferten Geschichten der Nord Tutchone Ureinwohner noch immer angespielt.

Das Eis, das während der Eiszeiten die Landschaft abschliff, ließ mächtige Schotterablagerungen und Felsen zurück, die heute das Flußbett des Yukon formen. Das rauhe Flußbett und die schnelle Strömung (etwa 7 km/h) erzeugen den „Brodeleffekt" an der Wasseroberfläche. Unter der Oberfläche verborgen befindet sich eine üppige Fauna, die die frühen Ureinwohner an diesen Platz zog.

Die Tierwelt, rund um die Ansiedlung, ist sehr reichhaltig. Es leben hier u. a. Elch, Schwarzbär, Kojote, Rotfuchs, arktisches Erdhörnchen, Hase und Bisamratte.

Die lange Anwesenheit der Tierwelt wurde kürzlich durch den Fund der weltweit ältesten Überreste eines Karibus auf erstaunliche Weise untermalt. Die Knochen, die am Fuß der Basaltabbrüche gegenüber von Fort Selkirk entdeckt wurden, sind 1,6 Millionen Jahre alt und deuten auf erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen urzeitlichen und modernen Vertretern dieser Art hin. Weiterführende paläontologische Untersuchungen haben Überreste vieler anderer kleiner Säugetiere aus der selben Zeit zum Vorschein gebracht.

Geologie

Die Ältesten der Nord Tutchone erzählen noch immer von der Explosion des Nelruna genannten Berges (Volcano Mountain). Wissenschaftler können zwar das Datum des ältesten Ausbruchs und des Lavaflusses nicht genau bestimmen, sind sich jedoch sicher, daß der jüngste Ausbruch vor 4.200 Jahren stattfand (Jackson & Stevens, 1992). In geologischen Zeiträumen gemessen ist dies ein junges Ereignis. Wenn man jedoch bedenkt, daß Berichte von diesem Ereignis bis heute mündlich überliefert wurden, ist dieses Alter bemerkenswert.

In der Gegend um Fort Selkirk befinden sich eine Reihe vulkanischer Zentren, von denen Nelruna das Jüngste ist. In der Nähe befinden sich jedoch auch Reste eines älteren Vulkans. Geologen haben festgestellt, daß während zwei oder drei Ausbrüchen Lava von diesem Berg in Richtung Süden floss. Diese Lavaflüsse erstarrten zu Basaltgestein. Ihre Zusammensetzung reicht von alkalischem Olivin-Basalt, Olivin-Nephelinit bis zu Basanit. Dieses poröse Gestein bildet die Basaltklippen gegenüber der Ansiedlung. Robert Campbell und seine Männer brachten Lavabrocken von dort zur anderen Flußseite, um daraus die Schornsteine des alten Fort Selkirk zu bauen.

Mindestens dreimal überzogen bis zu 900 Meter mächtige Eisfelder dieses Gebiet. Die jüngste Eiszeit endete in diesem Teil des Yukon vor etwa 11.000 Jahren und ist als McConnell Eiszeit bekannt. Die Eisfelder reichten jedoch nicht ganz bis zum Fort Selkirk. Während einer der früheren Eiszeiten brach der Vulkan Ne Ch'e Ddhawa, der Selkirk Cinder Cone, aus. Der gesamte Vorgang fand unter der Eisdecke statt, was durch eine besondere, als Basaltkissen bekannte Gesteinsformation, die sich nur bildet, wenn Lava während des Ausbruchs und der Abkühlphase in ständigem Kontakt mit Wasser ist, erkennbar ist. Ne Ch'e Ddhawa befindet sich sieben Kilometer Flußauf von Fort Selkirk auf der gegenüberliegenden Flußseite.

Die Lavaströme des Nelruna lenkten den Lauf des urzeitlichen Yukon um. Der Lavastrom südlich von Fort Selkirk bildete außerdem einen Damm. Der Fluß schaffte es schließlich, sich durch den Basalt zu arbeiten und veränderte seinen Lauf ein weiteres Mal. Fort Selkirk wurde auf Geltscherablagerungen erbaut die, als der Fluß über diese Stelle strömte, von Sand-, Silt- und Schotterschichten überdeckt wurden.

Da Basalt nicht reich an wertvollen Mineralien und Edelsteinen ist, wird in der Umgebung von Fort Selkirk wenig nach Bodenschätzen gesucht. Es gibt einige Drusen sowie kleine Peridots - Olivin von Edelsteinqualität.

Flußlandschaft

Die gemäßigte Strömung, die als charakteristisch für einen großen Teil des Oberlaufs des Pelly River gilt, tritt auch an seiner Mündung auf. Der Lewes River jedoch ist schneller und obwohl er nahe der Mündung durch mehrere Inseln unterteilt ist, ist er offensichtlich der größere Fluß. Sein Volumen ist wesentlich größer als das des Pelly, wahrscheinlich jedoch nicht mehr als zweimal so groß. - George Dawson, 1887

Die ersten Forscher glaubten, daß der Yukon in den Pelly fließt und nicht umgekehrt. Dieser Fehler lässt sich leicht begehen, da beide Flüsse am Zusammenfluss ähnlich groß zu sein scheinen und Richtung Westen, dem Kurs des Pelly folgend, fließen. Wie im obigen Zitat von George Dawson deutlich wird wurde der Yukon flußauf von Fort Selkirk ursprünglich Lewes River genannt. Der Geologe George Dawson stellte fest, daß es sich hierbei jedoch um den oberen Teil des Yukon handelte.

Die Gletscher, die dieses Gebiet überzogen, ließen Schotterablagerungen und Felsen zurück. Die großen Felsen unter Wasser und die Vertiefungen, die das Wasser um sie herum ausspült, sind verantwortlich für die „brodelnde" Wasseroberfläche des Yukon. Die Strömung ist hier mit 7 km/h relativ schnell. In Verbindung mit losem Gletschergeschiebe verlagert sich das Flußbett daher ununterbrochen. Da der Wasserstand des Flusses je nach Jahreszeit schwankt, trägt die turbulente Strömung ständig Material ab, das anderswo wieder angeschwemmt wird. So verändert sich die Form und Lage von Sandbänken, Inseln und Flußarmen. Dies wird besonders am Zusammenfluss der beiden Ströme deutlich, wo die Sandbänke mit Schwemmgut übersäht sind. Das Verhalten des Flußeises hat darüber hinaus entscheidende Auswirkungen auf Sandbänke und Flußufer. An Engstellen wie etwa Victoria Rock (Tthi Ts'et'yan or Tthi Ts'ach'an) staut sich das Eis oft im Frühjahr und staut den Fluß an, was stromauf zu Überschwemmungen führt.

Die sich ständig verändernden Flußarme und Sandbänke stellten eine große Gefahr für die Dampfschiffe auf dem Strom dar. Oft mussten sich die Schiffe im Frühling neue Fahrrinnen graben, indem sie ihr großes Schaufelrad am Heck flußab richteten und sich so langsam den Weg durch Sand und Schotter freispülten.

Vor der Zeit der Dampfschiffe war der Fluß für die Ureinwohner ein natürlicher Verkehrsweg. Auf dem Yukon zogen sie nach Norden, auf dem Pelly nach Osten. Während sie ihre Boote oft mit Stangen flußauf schoben und sich dabei nahe am Ufer und in Kehrwässern hielten, war es oft schneller, einfach am Ufer zu gehen. Im Winter gingen die Mensch auf dem Flußeis. Das Eis um Fort Selkirk ist oft brüchig, da die turbulente und schnelle Strömung einige Abschnitte gar nicht oder nur schwach zufrieren lässt.

Der Fluß und das Flußtal sind eine „Autobahn der Natur", nicht nur für Fische, sondern auch für Zugvögel. Die Sandbänke in der Nähe von Fort Selkirk sind ein wichtiger Rastplatz, besonders für die Kanadakraniche, die im Frühling und Herbst hier Pause machen. Der lose Flußschotter des Yukon macht es möglich, daß Grundwasser durch den Boden in Altarme des Flusses gelangen kann. Diese Stellen sind ideale Laichplätze für Hundslachs (auch Ketalachs, eng.: Chum salmon). Die Abschnitte nahe Ingersoll Islands sind bevorzugte Laichplätze für den größeren Königslachs. Die Insellage macht diese Flußinsel auch bei Elchen in der Brunftzeit beliebt, da sie von Beutejägern relativ geschützt ist. Im Frühling stellen die Südhänge des Flußtals geeignete Lebensräume für Grizzly- und Schwarzbären dar. Im Spätsommer halten sich hier gerne Schafe auf. Diese Hänge erwärmen und begrünen sich im Frühling sehr schnell. Weiche Knospen und Wurzeln sind dann ein wesentlicher Nahrungsbestandteil der Bären.

Mit der Änderung des Flußlaufs bilden sich Altarme, wo die Strömung langsamer ist. Aufgrund des aufsteigenden Grundwassers sind diese Abschnitte im Winter wärmer und im Sommer kühler. Hier kann man häufig Enten (z.B. Spatelente) beim Nisten und der Aufzucht der Jungen beobachten. Die Altwasserarme beheimaten oft auch Watvögel wie Drosseluferläufer und Gelbschenkel.

Das felsige und vielschichtige Flußbett begünstigt eine Vielzahl von im Wasser lebenden Insekten, darunter viele Fliegenarten wie Steinfliege, Köcherfliege und die gefürchteten Schwarzfliegen, die ihr Nymphenstadium auf Felsen in der schnellen Strömung verbringen. Die Insekten sind besonders bedroht beim Ablegen und im Wachstumsstadium der Eier. Zu dieser Zeit stellen sie eiweißreiche Nahrung für Fische und Vögel in der Uferzone dar.

Bei Victoria Rock tritt der Yukon in den engen Abschnitt des Flußtals ein. Obwohl es hier keine dramatischen Wildwasserabschnitte gibt, markiert dieser Punkt den Übergang vom breiten, mit vielen Inseln und Seitenarmen durchsetzen Flußtal, zu einem tieferen und üppiger bewachsenen Abschnitt, der bis zu der Mündung des White River reicht.

Die Fülle des Lebens im Flußtal zog auch die Menschen an. Die Ureinwohner fischten am Fluß und wanderten an ihm entlang. Nachdem der Kontakt mit anderen Händlern hergestellt war, wurde die Rolle des Flusses als Verkehrsweg sogar noch bedeutender. Viele Handelsposten wurden an Flußläufen errichtet, wo es Transportmöglichkeiten, gute Fisch- und Wildbestände und oft auch bessere Böden für Ackerbau gab.

Das dritte Fort Selkirk wurde auf einer erhabenen Uferbank des Flusses angelegt. Während dieser Ort seit Generationen nicht mehr überflutet worden ist, hat der Fluß inzwischen andere Ansiedlungen zurückgefordert. Ein großes Fischcamp aus der Zeit vor der Ankunft der ersten Weißen wurde völlig weggespült. Das ursprüngliche Fort Selkirk wurde wegen regelmäßigen Überschwemmungen aufgegeben. Oftmals werden Blockhütten, die in einigem Abstand zum Ufer errichtet wurden, binnen weniger Jahrzehnte durch fortschreitende Erosionsvorgänge weggewaschen.

Bei km 2.942 ging die Fahrt von Pelly Crossing weiter über den Klondike Highway nach Süden.

Bei km 2.957 passierten wir Tthi Ndu Mun Lake.

Tthi Ndu Mun Lake

Auch bekannt als Rock Island Lake. Dieser See liegt etwas nördlich der Grenze eines Waldes der 1995 einen Brand erlebte. Wasserlilien und anderen Salzwasserblumen wachsen in den seichten Bereichen des Sees. Amerikanische Blässhühner, im Yukon selten, sieht man. Gänse und Enten nisten hier. Kraniche sind oft im Frühling und Herbst zu sehen.

Bei km 2.968 passierten wir L'hutdaw Wetlands

L'hutdaw Wetlands

L’hutsaw Wetlands, auch Von Wilczek Seen genannt und lokal bekannt als Jackfish Lake, ist ein wichtiges Feuchtgebiet für Enten. Sie nisten und mausern sich hier. Dieses Gebiet soll nach einem Vertrag mit dem Selkirk First Nation Final Agreement unter deren Verwaltung gestellt werden. Wenn der Vertrag verwirklicht ist, soll das Gebiet als Habitat Protection Area (Schutzgebiet) ausgewiesen werden.

Bei km 2.975 passierten wir Minto Resorts Ltd. RV Park (Priv)

Minto Resorts Ltd. RV Park (Priv)

20 RV / Zeltplätze, Wasserpumpe, Schutzhütte, Bootssteg, Fischen.

Bei km 3.023 erreichten wir den Five Finger Rapids Rastplatz

Five Finger Rapids Rastplatz

Hier wird der ruhige Flußlauf des Yukon durch vier im Wasser liegende Felsen behindert und das Wasser muß sich durch fünf Kanäle zwängen. Daher stammt der Name.

Diese Stelle war früher für die Sternwheeler (Schaufelraddampfer) ein großes Hindernis. Sie haben diese Stelle nur überwinden können, indem sie sich mit Hilfe ihrer Ankerwinden an Seilen, die von oberhalb der Rapids bis zu den Schiffen gereicht haben, über die Stromschnellen gezogen haben. Häufig mußten die Passagiere dazu aussteigen und zu Fuß das Hindernis umgehen.

Die Five Finger Rapid (Stromschnellen) waren zur Zeit des Klondike Goldrauschs, als der Fluß noch mit Schiffen befahren wurde, eine sehr gefährliche Stelle im Fluß. Auf der Westseite des Highways ist eine große Haltebucht. Eine Treppe, vielleicht im Yukon die längste, führt abwärts zu den Stromschnellen. Man kann den 850 m langen Rundweg in 45 Minuten begehen.


Überblick


Detailansicht

Bei km 3.048 erreichten wir den Carmacks Campground

Carmacks

Heute ist Carmacks ein Highway-Service-Zentrum und der Lebensraum der Little Salmon/Carmacks First Nation. Carmacks liegt am Zusammenfluß des Yukon und des Nordenskiold Rivers.

Das ursprüngliche Carmacks war ein Teil des Jagd- und Fischgebiets der Nord Tutchone. Der Platz Carmacks war ein wichtiger Haltepunkt an der Flußhandelsroute der Küsten Tlingit und der Northern und Interior Kutchin. Der heutige Ort hat seinen Namen nach George Carmacks, einem der Entdecker des Goldes im Klondike. Im Jahre 1893, drei Jahre vor der Entdeckung des Goldes, wurde von Carmacks Kohle am Tantalus Butte und an der Mündung des Nordenskiold gefunden. Er baute eine Hütte die sich zu einem Handelsposten entwickelte, dem Carmack's Posten.

Während des Klondike Goldrausches bekam "Carmack's Landing" eine Haltestelle auf dem Weg nach Dawson und ein Holzlager als Brennstoff für die "Steam-Driven Sternwheelers". Später war es auch ein Haltepunkt auf dem Überlandweg zwischen Dawson und dem Ende der Eisenbahn in Whitehorse. Als 1950 der erste Abschnitt des Klondike Highway weitergeführt wurde, bekam Carmacks eine größere Bedeutung als Servicezentrum. Zu dieser Zeit nahmen die Little Salmon/Carmacks First Nation Leute ihren ständigen Wohnsitz auf der Nordbank des Yukon River, wo sie größten Teils noch leben. Das Gewerbegebiet von Carmacks ist auf der Südbank.

Einer Legende zufolge wurde am Frenchman Lake (Lutthi Män) ein Mammut getötet. Älteste der Little Salmon und Carmacks First Nations erzählen, als sie noch Kinder waren, konnte man am Grund des Sees noch Mammutknochen sehen. Ein Besuch des Little Salmon und Carmacks First Nations Interpretive Centres soll sich lohnen.

Carmacks Campground

Wir hatten die Abscicht, uns hier für die Weiterfahrt zu versorgen. Wasser und eine Dumpstation waren vorhanden. Die Dumpstation war aber für uns nur Schwierigkeiten zu benutzen. Die Anfahrt war gerade noch mit unserem Van möglich. Der Einfüllstutzen lag etwa 0,50 m über dem Erdreich. Wir mußten mit einem Eimer das Abwasser in diesen Einfüllstutzen gießen.

Über diesen Campground kann ich nicht in Begeisterung ausbrechen.

Bei km 3.050 erreichten wir die Carmacks Tankstelle

Carmacks Tankstelle

Die Tankstelle bietet eine gute Vollversorgung. In dem Shop haben wir unseren Proviant ergänzt.

Bei km 3.070 verließen wir, nach einigen hin und her Fahrten, Carmacks Tankstelle.

Bei km 3.097, wieder von Süden kommend, zweigt rechts die Tatchun / Frenchman Road ab.

Tatchun / Frenchman Road

Eine Schotterstraße führt zu den Campgrounds am Tatchun Lake und Frenchmann Lake. Nach 9 km ist Tatchun Lake, nach 34 km ist Nunatuk und nach 42 km Frenchman Lake erreicht. Alle drei Campgrounds liegen an den herrlichen und klaren Seen. Sie bieten gute Gelegenheiten für gemütliche Kanuausflüge. Die Straße (Frenchman Road) ist 47 km lang und bietet zufällige Begegnungen mit Mule deer (Mulhirsch). Die Straße (Frenchman Road) verbindet den Klondike Highway mit dem Robert Campbell Highway. Von der Einmündung der Frenchmann Road in den Robert Campbell Highway bis zum Klondike Highway sind es 41 km.

Bei km 3.106 hatten wir den Tatchun Lake Campground (Gov) erreicht.

Tatchun Lake Campground (Gov)

Der Platz liegt sehr schön am Tatchun Lake und bietet:

20 RV-Zeltplätze, Wasserpumpe, Schutzhütte, Bootssteg, Fischen.

Unser Platz
Blick auf den Tatchun Lake