Keno City

Hoch oben in den Bergen liegt am Ende der "Silberstrasse" der kleine idyllische Ort Keno City. Durch die Entdeckung reichhaltiger Silbervorkommen entstand hier einst eine der größten Silberbergbauindustrien. Viele Jahre war die Keno Region der größte Silberlieferant Nordamerikas und der viertgrößte Silberproduzent der Welt.


Historische Kirche

Keno City Campground (Kom.)

18 Plätze, Holz, Wassertank, Hütte mit Holzofen. RV können wenden. Schöner und ruhiger Platz am Bach. Kurzer Fußweg zum Ort.

First Nations

Bevor die Pelzhändler und Entdecker kamen, war das Gebiet am Stewart River der traditionell Lebensraum der nördlichen Tutchone. Die Menschen der First Nation zelteten, jagten und sammelten entlang des Flusses, den sie Na-Cho-Nyak oder großer Fluß nannten. Mehrere ständige Siedlungen entstanden mit der Entwicklung von Handelsposten um McQuestern, Lansing und Old Village, um Mayo herum und es entstanden an diesen Stellen auch Orte. Alle diese Gemeinden wurden bis 1960 aufgegeben. Die größte Zahl früherer Einwohner lebt heute noch in Mayo.

Früher Bergbau

Im Jahre 1880 arbeiteten einige 100 Männer im Stewart River und bauten Schotter ab. Der Stewart River wurde bekannt als "Grubstake River" weil ein Mann soviel Gold finden konnte, daß er seine Kosten für eine Saison damit abdecken konnte. Im Jahre 1903 vergab die Gemeinde Mayo das erste Recht, Silber abzubauen. Silberclaims wurden am Galena Creek, nahe dem früheren Elsa, abgesteckt. Der Abbau erfolgte bis 1913 noch nicht in Minen. Ein Silberrausch folgte. Das führte 1919 zu der Entdeckung des Rouletteclaims. Dieser Claim, auf den Keno Hügel, war der bedeutsamste Silberfund im Yukon. Während der 1920er Jahre haben sich die Keno Hill Mines in Keno mit der Silbergewinnung und Verarbeitung sicher etabliert.

Silberboom

Nachdem 1935 die Silbermühle in den reichen Elsaclaim verlegt wurde, entwickelte sich Elsa. Die Vereinigten Keno Hill Mines in Elsa spielten, während des Silberbooms in den 1950er Jahren, in diesem Gebiet die wirtschaftliche Hauptrolle und wurden der zweitgrößte Erzeuger von Silber in Canada, der viertgrößte der Welt. Der Rückgang der Preise führte 1989 dazu, daß die Gesamterzeugung in der Silver Trail Region auf 213 Million Unzen Silber, 710 Million Pounds Blei und 436 Million Pounds Zink, zurück ging.

Im Jahre 1938 warteten 12.000 Tonnen Silbererz in Mayo's Hafen auf die Verschiffung.

Der Weg führt mit Lastkähnen von Mayo nach Whitehorse und dann mit der Eisenbahn und Frachtern zur Schmelze in die USA.

Keno Hotel und Bar

Das historische Hotel mit 10 Zimmern ist heute geschlossen. Gegenüber liegt eine einzigartige Bar. Inhaber ist Gordie Dobson.

Geordie Dobson ist Besitzer des Keno City Hotel und der Keno Bar, die als das berühmte Keno "Flaschen Haus" bekannt ist. Geordie Dobson baute aus von 32.000 (leeren) Bierflaschen dieses Haus, bevor Recycling üblich war, eine Schwierigkeit für einen Barbesitzer in einem Bergbaugebiet.

Geordie Dobson, ein Seemann aus Schottland, der vor einem halben Jahrhundert in Keno vor Anker ging. Er segelte für längere Zeit um Welt, als er aber nach Keno kam entschied er, das ist der Ort an dem ich leben möchte.

1952, auf dem Weg zurück nach England, traf er in einer Bar in Vancouver einige Leute die über eine Silbermine im Norden sprachen. Silber war das magische Wort, das ihn dazu brachte, 2.000 Meilen nach Norden zu fahren und in einem Silberbergwerk zu arbeiten. Wie so manch andere auch, wer plant schon für die Dauer, "vieleicht für ein paar Monate", er ist immer noch hier.

Keno Cafe


Anne und Mike Mancini

Inhaber der Keno City Snack Bar ist Mike Mancini. Für seinen Lebensunterhalt arbeitet er in Whitehorse. Er betreut Museen und historische Ausstellung. Zur Erholung und Entspannung verbringt er seine Freizeit immer noch in der geliebten Keno City Snack Bar.

Der Silver Trail Heute

Heute blickt Elsa auf seine Höhepunkte zurück. Elsa ist praktisch unbewohnt. Keno hat ein kleine Gruppe Bewohner die ein Hotel (ist heute geschlossen) und Bergbaumuseum betreiben. Mayo ist hauptsächlich Servicezentrum.

Bergbaumuseum

Bei einem Aufenthalt in Keno sollte man das Bergbaumuseum und den Signpost auf dem Hügel besuchen.


Mining Museum

Ein großer Außenbereich mit Remisen und Schuppen zeigt Gerätschaften aus der Zeit des Silberbergbaus.

Nach dem Besuch in Keno City ging die Fahrt Richtung Mayo zurück.

Hier ein Beispiel der Landschaft am Wege:

Bei km 2.813 erreichten wir:

Mayo Five Mile Campground (Gov.)

Er bietet:

20 RV- und Zeltplätze, Wasserpumpe, Schutzhütte, Spielplatz, Wanderwege, Schwimmen, Fischen.

Ein Weg rund um den See bietet einen Zugang in ein Feuchtgebiet, in dem besonders Anfang Juni, aktives Leben herrscht. Mule deer (Mulehirsch) sind auf der Hügelseite manchmal zu sehen. Gegenüber des Silver Trail ist der Lilypad Lake ein lohnender Aufenthalt zur Beobachtung von Zugvögeln.

Dieser Campground war, von allen staatlichen Plätzen der aller beste.

Hier trafen wir Doug Phillips vom "Yukon Tourism and Cultur", der Reisende über die Möglichkeiten im Yukon und über die besonders zu empfehlenden Reiserouten sehr gut informierte.

Doug Phillips empfahl uns, den Robert Campbell Highway bis Ross River und dann die Canol Road zu fahren.

Diese Strecke sei zwar länger, aber die landschaftlichen Schönheiten würden uns sicher entschädigen.

Dieser Empfehlung folgten wir und änderten unseren Reiseplan entsprechend.

Vor unser Weiterfahrt noch ein letzter Blick auf den Five Mile Lake.